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Was ist ein Bullet Journal?

Du hörst ihn immer wieder – den Begriff Bullet Journal. Oder BuJo. Aber so richtig kannst Du Dir darunter nichts vorstellen. Lass uns das ändern. Im folgenden erkläre Ich Dir, was ein Bullet Journal ist und welche Bestandteile es hat. Anschließend schauen wir uns mein BuJo ab März 2020 an.


Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal (kurz BuJo) ist zunächst einmal ein Notizbuch, dass Du nach Deinen eigenen Regeln gestaltest. Es dient dazu, ein System für Deine Ordnung zu schaffen und diese Ordnung dann auch zu halten.

Das Original kommt von Ryder Carrol. Er sieht dabei drei Ziele: (1) Track the past, also die Vergangenheit im Blick zu behalten. (2) Organize the present, also die Gegenwart zu organisieren. Und (3) Plan the future, also die Zukunft zu planen.

Und warum solltest Du ein BuJo überhaupt führen? Nun, es hilft Dir dabei, produktiver aber auch kreativer zu sein. Und das Wichtigse: Es gibt keine Zettelwirtschaft mehr.

Es gibt natürlich auch zahlreiche Möglichkeiten, ein BuJo zu nutzen. Du kannst Dir überlegen, ob Du es privat oder dienstlich verwenden möchtest, für Dich allen oder als Familie. Dabei kommt es nur darauf an, es so flexible wie möglich zu halten und es Deinen eigenen Anforderungen nach auszurichten. Du kannst es als ToDo-Liste, Kalender oder Tagebuch führen.



Wie ist ein BuJo zu führen?

Die Basis für jedes Bullet Journal ist die Codierung. Ich für meinen Teil nutze die hier folgende, aber auch hier gilt: Pass es Deinen eigenen Ideen und Bedürfnissen an.

Bei mit steht ein Punkt für eine Aufgabe. Habe ich diese dann erledigt, lässt sich aus dem Punkt leicht ein Haken machen. Habe ich eine Aufgabe abgebrochen, nutze ich ein Kreuz. Möchte ich die Aufgabe zu einem anderen Termin bearbeiten, nutze ich einen Pfeil um das Verschieben darzustellen. Ein kleiner Kreis stellt für mich ein Event oder einen Termin dar. Auch hier lassen sich Pfeil, Kreuz und Haken gut verwenden um den Status darzustellen. Für eine Notiz nutze ich einfach einen Anstrich.

Ein weiterer Wichtiger Bestandteil Deines BuJos ist die Migration. So kannst Du Dein BuJo mit einer Jahresübersicht beginnen und alle Monate aufzeichnen. Hier kannst Du z.B. bereits wichtige Meilensteine oder Urlaube eintragen. Die nächst tiefere Ebene ist dann der Monat. Hier kannst Du die Aufgaben oder Events aus der Jahresübersicht übertragen. Wahrscheinlich wirst Du hier schon konkreter und kannst mehr Aspekte eintragen.

Anschließend ist die nächste Ebene die Wochenübersicht und darunter die des Tages.

 

 

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Mein Bullet Journal ab März 2020

Damit all das nicht zu theoretisch bleibt, möchte ich Dir nun zeigen, wie mein BuJo ab März 2020 aussieht. Ich für meinen Teil nutze keine Jahresübersicht, deswegen starten wir hier mit dem Monat März. Wie Du siehst, zeichne ich hier ein einfaches Kalenderblatt. Es geht über die komplette Doppelseite meines Notizbuches und ich habe viel Platz für Termine.

Weiterhin habe ich für jeden Monat eine Seite mit dem Monat und einem Zitat. Dieses soll mich motivieren und bei meiner Arbeit unterstützen. Damit ich fokussiert bleibe, gibt es auf der rechten Seite Platz für die Ziele, die ich in diesem Monat erreichen möchte.



Meine nächste Übersichtsseite ist mein Logbuch, welches mein Äquivalent für die Wochenübersicht ist. Ich starte hier erst in der zweiten Märzwoche, da ich in der ersten Märzwoche im Urlaub bin und keine detaillierte Planung vornehmen möchte. Das Logbuch ist bei mir eine einfache Tabelle, bei der jede Spalte für einen Wochentag steht. Im Verlauf der Woche trage ich hier Blocker für meine Termine ein. Das gibt mir einen schönen Überblick über produktive Zeiten. Haber ich viele Termine, schaffe ich naturgemäß weniger Projekte.



Anschließend geht es weiter zu den Zielen der jeweiligen Woche. Hier sind einige große Ziele aus der Liste des Monats enthalten, aber auch kleinere die aber auf meinen Fokus einzahlen. Damit ich mich nicht verzettele, habe ich auch die Möglichkeit für die kommende Woche Ziele zu vermerken. Ich entscheide jedoch erst am Ende der Woche, ob ich diese tatsächlich in die kommende Woche übertragen möchte.



Zuletzt gibt es bei mir noch eine Tagesübersicht für jeden Tag in der Woche. Hier gibt es immer den Tag und das Datum. Drei Herzen stehen für meinen Dankbarkeitstracker. Hier trage ich täglich drei Dinge ein, für die ich dankbar bin oder die ich schön finde.

Auch fokussiere ich mich derzeit auf drei Aspekte meines Lebens: Mein Selbst, meine Beziehungen und mein Business. Dafür stehen die drei weiteren Icons.

Zum Schluss ist dann noch Platz für die ToDos des Tages. Hier ist bewusst nur eine halbe Seite Platz. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir oft zu viel vornehme. Und mit dieser halben Seite bin ich in der letzten Zeit gut gefahren.

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