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Von langweiligen Meetings zu inspirierenden Sketchnotes


Kennst Du das?

Du bist zu einem Workshop eingeladen und den Titel findest Du auch echt spannend. Da die Einladung dazu aber schon so lange her ist, gehst Du am Tag des Workshops völlig unvorbereitet rein und möchtest an diesem Tag einfach nur alles auf Dich wirken lassen. Kurz vor Beginn fällt Dir dann ein, dass Du Deinem Chef eine Zusammenfassung der Inhalte versprochen hast, da er am Workshop leider nicht teilnehmen kann. Da die Einladung schon eine Weile her ist, kennst Du auch die Agenda nicht und kannst nur hoffen, dass diese irgendwo aushängt.

Weil Du ein bisschen spät dran bist, hetzt Du als einer der letzten in den Raum und setzt Dich in die hinterste Reihe. Da Du bis eben noch an einem anderen Thema gearbeitet hast, bist Du mental ganz wo anders. Dennoch bemühst Du Dich, den verschiedenen Rednern zu folgen.
Damit Du Deinem Chef alles ganz genau mitteilen kannst, bemühst Du Dich, so viel wie möglich mitzuschreiben. Wenn das Thema interessant ist, werden daraus schnell viele Seiten voll mit Text – und schon nach den ersten Vorträgen tut Dir Deine Hand weh und Du bekommst Kopfschmerzen vom angestrengten Zuhören. Das ist purer Stress!

Als der Workshop vorbei ist, bist Du erleichtert. Aber irgendwie kannst Du Dich nur an wenig erinnern – scheinbar haben die Vortragenden keinen bleibenden Eindruck bei Dir hinterlassen. Und da Dein Chef dann tausende andere Dinge hat, die er wichtiger findet, kommen Deine schwer erarbeiteten Notizen nie zum Einsatz und verstauben irgendwo in der Schublade.


Findest Du das nicht auch frustrierend?

Mir ging das jedenfalls so. Bis ich vor einiger Zeit das Buch von Mike Rode „Sketchnotes“ entdeckt habe. Für mich ist dieses Buch eine riesige Inspiration gewesen. Denn Mike zeigt in seinem Buch eine tolle Möglichkeit, wie solche Workshops viel spannender werden.


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Und so könnte der Workshop aussehen, wenn Du Sketchnotes anstelle von „normalen“ Notizen verwendest.

Vor dem Termin nimmst Du Dir ein bisschen Zeit und schaust Dir die Agenda genau an. Wenn es möglich ist, versuchst Du zu den Themen und den Rednern schon vorher etwas heraus zu finden. Manchmal werden die Unterlagen auch vorab verschickt – dann kannst Du alles schon einmal durchblättern und Dich innerlich auf den Workshop einlassen.

Zum Workshop selbst gehst Du möglichst früh hin und suchst Dir einen Platz im Raum, der Dir gut gefällt, einen guten Blick in den Raum, den Redner oder die Präsentationsleinwand ermöglicht. Wenn es dann los geht, schreibst Du nicht mehr wie wild mit – denn was bringt das schon? Du versuchst, dem Redner besser zuzuhören und nur noch die großen Gedanken aufzuschreiben.


Deine Notizen sehen ganz anders aus!

Sie sind gespickt mit kleinen Symbolen oder Grafiken und enthalten viel weniger Text. Du versuchst, dem Gedankengang des Redners zu folgen – denn nicht jeder kleine Nebensatz hat auch etwas Bedeutendes an sich. Und das Ergebnis ist eine Mitschrift, die sich sehr stark von Deinen alten Unterlagen unterscheidet. Es macht Dir hinterher viel mehr Spaß, sie anzusehen. Du kannst Dich viel besser daran erinnern, was an diesem Tag alles besprochen wurde – auch wenn nicht jedes Detail in Deinen Unterlagen wiederzufinden ist.

Und manchmal stellst Du sie auch anderen Kollegen zur Verfügung – und bekommst dafür großes Lob. Kollegen, die auch teilgenommen haben können sich auch viel besser an die Inhalte erinnern. Kollegen, die keine Zeit hatten, können sich viel besser in die Situation einfinden und den Workshop leichter nachvollziehen.


Diese riesige Veränderung können Dir Sketchnotes bringen. Probier es aus!

Wie sieht ein Workshop oder ein Meeting für Dich aus? Hast Du schon erste Erfahrungen mit Sketchnotes gemacht? Was hat sich dabei für Dich dabei verändert?


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