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15. Januar 2017

Der Grundstein für eine Sketchnote ist der Seitenaufbau

 
 

Mit MEISTERBAR möchte ich Dich unterstützen, einen visuellen Wortschatz aufzubauen. Dazu habe ich Dir in den letzten Wochen gezeigt, wie Du Strichmännchen zeichnen und ihre Gesichter mit Emotionen versehen kannst. Heute kommt ein weiteres Basic-Video, welches Dir den Aufbau einer Seite erklärt – denn der Seitenaufbau bildet den Grundstein für eine gute Visualisierung. Basis meiner Erklärung ist auch heute wieder das Buch von Mike-Rohde „Das Sketchnote Handuch“ – ich bin im Moment ein absoluter Fan dieses Buchs.

Mit den folgenden 6 Möglichkeiten kannst Du die Seiten deiner Sketchnotes aufbauen:

  • Linear: Die Lineare Methode ist diejenige, die uns am geläufigsten ist. Verwende einfach die ganze Seite und fülle diese von links oben nach rechts unten. Verwendest Du ein Notizbuch, fängst Du auf der nächsten Seite einfach wieder von oben an.
  • Radial: Radiale Sketchnotes sind so ähnlich wie Mindmaps. Du kannst also einfach in der Mitte das Haupt-Thema schreiben und im Uhrzeigersinn Deine Notizen und Symbole ergänzen. Oder Du fängst an einer beliebigen Stelle an und baust die dazu passenden Gedanken wie ein Spinnennetz weiter über das Blatt auf.
  • Vertikal: Bei der vertikalen Methode fängst Du einfach oben an und hörst unten auf der Seite wieder auf. Sie ist also ganz ähnlich wie die lineare Methode – nur dass Du hier statt eines Buches eine lange Seite verwendest und immer weiter nach unten schreibst.
  • Pfad: Beim Pfad hast Du einen Anfangs- und einen Endpunkt. Und diese Punkte werden durch Pfeile oder Linien miteinander verbunden. Du kannst zwischendrin viele weitere Notizen hinzufügen. Der Weg des Pfades kann vielfältig sein: Z, C, W oder O-förmig.
  • Modular: Der Modulare Aufbau eignet sich gut, wenn Du die großen Ideen des Redner einfach erkennen kannst – z.B. wenn er vorher eine Agenda bekannt gegeben hat. Du kannst hier das Blatt in verschiedene Teile einteilen und sie dann mit den Inhalten befüllen.
  • Säulen: Der Säulen-Aufbau ist gut geeignet, wenn Du z.B. auf einer Konferenz eine bestimmte Zahl an Rednern hast und die wichtigsten Kernpunkte ihrer Rede unter einem kleinen Portrait anordnest.

Am besten überlegst Du Dir schon bevor Du mit Deiner Sketchnote anfängst, welche Art des Aufbaus Du verwenden möchtest. So kannst Du entspannter zuhören und die Sketchnote wird Dir umso einfacher gelingen.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dir gefallen. Probier die verschiedenen Möglichkeiten des Aufbaus einfach mal aus. Mit welchen dieser Formen hast Du schon Erfahrungen gesammelt – und wie ging es Dir dabei? Schreib mir gern einen Kommentar und teile mir Deine Erfahrungen mit.

Und bis zum nächsten Mal: Viel Spaß beim sketchnoten 🙂

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